Baumarktrad: Unterschied zwischen den Versionen

(Die Seite wurde neu angelegt: Es scheint zwei komplett voneinander getrennte Fahrradindustrien zu geben. Die eine Industrie verkauft Fahrräder für den täglichen Gebrauch, die über [[:Kategorie...)
 
K
Zeile 3: Zeile 3:
 
Die eine Industrie verkauft Fahrräder für den täglichen Gebrauch, die über [[:Kategorie:Fahrrad-Läden|Fahrrad-Läden]], zum Teil über [[:Kategorie:Online-Shops|Online-Shops]] oder auch selten in Sportabteilungen großer Warenhausketten  verkauft werden. Fahrräder, die auf dieser Seite des Marktes verkauft werden, werden vollständig montiert, eingestellt, getestet und mit Garantie ausgeliefert.
 
Die eine Industrie verkauft Fahrräder für den täglichen Gebrauch, die über [[:Kategorie:Fahrrad-Läden|Fahrrad-Läden]], zum Teil über [[:Kategorie:Online-Shops|Online-Shops]] oder auch selten in Sportabteilungen großer Warenhausketten  verkauft werden. Fahrräder, die auf dieser Seite des Marktes verkauft werden, werden vollständig montiert, eingestellt, getestet und mit Garantie ausgeliefert.
  
Das Parallelgeschäft nutzt ''Baumärkte'', ''Kaufhausketten'' oder ''Discounter'' für den Vertrieb. Sie konzentrieren sich auf ein sehr niedriges Preisniveau und verkaufen drastisch schlechtere Produkte. Diese Fahrräder sind so billig wie möglich aus den billigsten Materialien und Komponenten hergestellt. Das durchschnittliche ''Baumarktrad'' wird ungefähr 100 km vom Verkauf bis zur Mülldeponie gefahren. Die Hersteller wissen das und bauen diese Räder dementsprechend. Sie werden dem Endkunden meist nicht vormontiert und nicht eingestellt untergejubelt.
+
Das Parallelgeschäft nutzt ''Baumärkte'', ''Kaufhausketten'' oder ''Discounter'' für den Vertrieb. Sie konzentrieren sich auf ein sehr niedriges Preisniveau und verkaufen drastisch schlechtere Produkte. Diese Fahrräder sind so billig wie möglich aus den billigsten Materialien und Komponenten hergestellt. Das durchschnittliche ''Baumarktrad'' wird ungefähr 100 km vom Verkauf bis zur Mülldeponie gefahren.  
 +
 
 +
Die Hersteller wissen das und bauen diese Räder dementsprechend. Sie werden dem Endkunden meist nicht vormontiert und nicht eingestellt untergejubelt.
 +
 
 +
Aber die Käufer wissen das z.T. auch und nachdem sie selber mal ein bißchen Fahrradmechaniker gespielt haben, kriegen sie geile bikes für low buck.
  
 
{{GlossarSB}}
 
{{GlossarSB}}
 
[[Kategorie:Glossar]]
 
[[Kategorie:Glossar]]

Version vom 30. Juli 2017, 11:44 Uhr

Es scheint zwei komplett voneinander getrennte Fahrradindustrien zu geben.

Die eine Industrie verkauft Fahrräder für den täglichen Gebrauch, die über Fahrrad-Läden, zum Teil über Online-Shops oder auch selten in Sportabteilungen großer Warenhausketten verkauft werden. Fahrräder, die auf dieser Seite des Marktes verkauft werden, werden vollständig montiert, eingestellt, getestet und mit Garantie ausgeliefert.

Das Parallelgeschäft nutzt Baumärkte, Kaufhausketten oder Discounter für den Vertrieb. Sie konzentrieren sich auf ein sehr niedriges Preisniveau und verkaufen drastisch schlechtere Produkte. Diese Fahrräder sind so billig wie möglich aus den billigsten Materialien und Komponenten hergestellt. Das durchschnittliche Baumarktrad wird ungefähr 100 km vom Verkauf bis zur Mülldeponie gefahren.

Die Hersteller wissen das und bauen diese Räder dementsprechend. Sie werden dem Endkunden meist nicht vormontiert und nicht eingestellt untergejubelt.

Aber die Käufer wissen das z.T. auch und nachdem sie selber mal ein bißchen Fahrradmechaniker gespielt haben, kriegen sie geile bikes für low buck.

Werbung:

Quellen

Dieser Artikel basiert auf dem Glossar von der Website Sheldon Browns. Der Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.