Das 1x1 der Felgenbremsen: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.sheldonbrown.com/brandt/brake-squeal.html Jobst Brandt über quietschende Bremsen (englisch)]
  
 
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Version vom 20. März 2012, 15:34 Uhr

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Dieser Artikel beschreibt die verschiedenen Arten von Felgenbremsen, deckt alle gemeinsamen Themen ab und verweist wo nötig auf spezielle Artikel, die zusätzliche Informationen liefern.

Warum Felgenbremsen?

Fahrradbremsen zerfallen in zwei generelle Kategorien: Nabenbremsen und Felgenbremsen, bei denen die Felge die zweifache Aufgabe als ungwöhnlich große Bremsscheibe erfüllt.

Die Felgenbremse funktioniert bei jeder beliebigen Laufradgröße gleich gut, weil die Geschwindigekit der Felge zur Bremse immer ungefähr gleich bleibt. Da die Felgenbremse nahezu am äußeren Rand des Laufrads wirkt, ist die Klemmkraft für eine bestimmte Bremswirkung wesentlich geringer als bei einer Nabenbremse. Durch die deutlich geringere Kraft werden Rahmen und Gabel weniger beansprucht als bei einer Nabenbremse. Felgenbremsen sind relativ sicher zur Kontrolle über die Geschwindigkeit bei langen Bergabpassagen für ein (Ein-Personen-)Fahrrad, weil die Felgen eine große Fläche für Hitzeableitung bieten.

Felgenbremsen haben allerdings auch Schwächen. Auf einem Tandem können sie die Felgen überhitzen und so zu platten Reifen führen. Ein schlecht eingestellter Bremsschuh kann den Reifen zerstören oder unter der Felge durchtauchen und mit einer Speiche das Laufrad komplett blockieren. Manche Felgenbremsarten haben Gelenke über dem Reifen und funktionieren durch den notwendigen sehr langen Hebelweg, der für dicke Reifen benötigt wird, schlechter. Nasse Felgen reduzieren die Effizienz der Bremse drastisch bei billigen Stahlfelgen und moderat bei Aluminiumfelgen.

Alles in allem sind Felgenbremsen jedoch einfach und praktisch. Man sollte ihnen den Vorzug geben, wenn Ökonomie, sportliche Leistung und Leichtbau im Vordergund stehen.

Siehe auch

Felgenbremsentypisierung

Es gibt zwei grundlegende Arten von Felgenbremsen

Mittelzugbremse
Cantileverbremse
Zangenbremsen

Diese haben einen in sich geschlossenen Mechanismus, der mit einer einzelnen Schraube am Rahmen (oder der Gabel) oberhalb des Reifens befestigt wird. Die Bremsarme verlaufen nach unten und müssen lang genug sein, um um den Reifen herumzureichen. Das Gelnk kann dabei in der Mitte um die Befestigungsschraube sein, oder auch weiter Gelenke aufweisen.

Cantilever-Bremsen

Cantilever Bremsen haben zwei getrennte Arme, die jeder für sich auf jeder Seite des Rahmen oder der Gabel montiert werden. Nicht jede Cantilever Bremse sieht so aus wie auf dem Bild, sie haben jedoch alle zwei getrennte Arme. Sie können ausschließlich an Fahrrädern montiert werden, die dafür vorbereitet sind, da man spezielle Bremssockel benötigen.

Siehe auch

Über Züge

Die meisten Probleme bei Bremsen resultieren aus exzessiver Reibung oder schlechter Montage der Züge. Sie resultieren weniger aus schlechtem Aufbau oder geringer Qualität der Bremse.

Siehe auch

Über Felgen

Damit eine Felgenbremse vernünftig arbeitet, muss die Felge sauber sein und eine einheitliche Breite aufweisen. Das Laufrad muss zentriert sein. Eine verzogene oder eingedellte Felge sorgt dafür, dass die Bremse zupackt. Eine Felge, die von der einen Seite zur anderen wankt, schleift abwechselnd an beiden Bremsschuhen und wird Dich langsamer machen, ob Du willst oder nicht. Eine Felgenbremse kann schleifen, wenn sie nicht richtig eingestellt ist.

Die meisten modernen Felgen (für Felgenbremsen) haben abgedrehte Felgenflanken. Bis in die 1970er Jahre hinein hatten Felgen abgewinkelte Flanken. Die meisten Bremsen waren nicht dafür vorgesehen, die Bremsbeläge entsprechnd auszurichten. Zudem agiert die Flanke wie ein Keil, die die Felge effektiv breiter macht je mehr man sich der Nabe nähert. Eine Felgenbremse würde hier wirken, sobald sich die geringste Unebenheit durch schludriges Zentrieren oder durch Einwrkungen einer Bordsteinkante oder eines Schlaglochs ergibt. Felgen mit angewinkelten Flanken begünstigen Rattern der Bremsen. Es gibt weiterhin Felgen mit angewinkelten Flanken. Diese sind für den Betrieb an Laufrädern mit Nabenbremsen optimal und solten möglichst nicht mit Felgenbremsen benutzt werden.

Besonders im Winter oder im Gelände leiden die felgenflanken unter Abrieb. Das macht sich bei Aluminiumfelgen durch ein dunkelgraues Pulver bemerkbar, das sich schlecht von Händen und Kleidung entfernen lässt. Wenn hierduch die Felgenflanken zu dünn werden, können sie reißen. Dass Aluminiumfelgen dieses Problem haben, ist schlimm genug. Felgen mit Flanken aus Carbonfasern sind leicht, verschleißen jedoch schneller. Sie benötigen spezielle Bremsbeläge und sind sehr teuer. Die meisten modernen Felgen haben eine kleine Vertiefung in der Flanke, die eine sichere Verschleißanzeige darstellen. Wenn die Vertiefung verschwindet, sollte die Felge ersetzt werden.

Typisierung der Bremsschuhe

Der übliche Aufbau eines Bremsschuhs besteht aus Bremsbelag und der Bremsbelagaufnahme (häufig kann man den Bremsbelag von der Aufnahme trennen, um ihn zu wechseln).

Ältere Bremsschuhe waren an einem Ende offen, so dass man den neuen Bremsbelag einfach einschieben konnte. Wenn man unachtsamerweise den Bremsschuh falscherum montierte, konnte der Belag beim Bremsen herausgeschoben werden. Moderne Bremsschuhe sind diesebzüglich idiotensicher - sie sind entwdere an beiden Enden geschlossen oder der Belag wird mit einem Sicherungsstift in Position gehalten.

Man kann auch bei den geschlossenen Systemen mit Hilfe eines flachen Schraubendrehers den Bremsbelag entfernen. Dazu muss man eine Kante an der Schmalseite der Aufnahme mit dem Schraubendreher herunterdrücken und kann dann den Belag herausschieben. Wenn der neue Bremsbelag in Position ist, biegt man die Kante wieder hoch. Dabei kann es sinnvoll sein, den Bremsschuh in einen Schraubstock einzuspannen.

Bessere moderne Bremsschuhe haben eine Metallplatte mit dem Belag verpresst.

Allgemein üblich sind Bremsschuhe, die euf einer Seite des Befestigungsbolzens länger sind. Diese Bremsschuhe sind vergleichswiese flach, so dass in den relativ engen Platz zwischen Felge und Gabelscheide hindurch passen, obwohl sie im Vergleich zu älteren Bresschuhmodellen lang sind.

Bremskräfte tendieren dazu, die Bremsschuhe leicht zu bewegen, so dass die nach hinten gerichtete Seite stärker anpresst als die vordere Seite. Um den Druck in etwa gleich über den Bremsschuh zu verteilen, sollte die längere Seite bei der Montage nach hinten weisen. Daraus resultiert dann ein gleichmeäßiger Verschleiß und die Tendez zum Qietschen nimmt ab.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, einen Bremsschuh am Bremsarm zu befestigen. Einmal mit einem Befetsigungsbolzen mit Gewinde und einmal ohne Gewinde, der durch einen anderen Bolzen mit Loch geschoben wird.

Gewindelose Befestigungsbolzen werden überwiegend bei klassichen Cantilever Bremsen und Mittelzugbremsen eingesetzt. Bei moderneren Bremsen können sie in jede notwendige Richtung justiert werden. Bei älteren Bremsen - wie den klassischen Mafacs - gab es keine Möglichkeit, den Scherwinkel einzustellen. Inzwischen (seit den 1970er Jahren) bieten aber die meisten Cantilvere Bremsen die Möglichkeit, jede Richtung einzustellen.

Befestigungsbolzen mit Gewinde und flachen Unterlegscheiben haben nur minimale Einstellmöglichkeiten. Aus diesem Grund sind sie nicht empfehlenswert.

Wenn die Unterlegscheiben jedoch spährisch sind, können alle Winkel eingestellt werden. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die konvexen Unterlegscheiben, die jeweils nach Außen und Innen weisen und zwei konkave Unterlegscheiben, die passend zu den konvexen aufgeschoben werden.

Normalerweise haben die konkaven Unterlegscheiben unterschiedliche Stärken, so dass man entscheiden kann, ob man die dickere oder dünnere Unterlegscheibe Innen montiert.

Bremsschuhe ausrichten

Bremsschuhe können in fünf Dimensionen eingestellt werden

  • Höhe
  • Rollwinkel
  • Neigungswinkel
  • Scherwinkel
  • Abstand

Höhe

Dies ist die kritischtse Einstellung. Der Bremsschuh sollte so eingestellt sein, dass der Bremsbelag vollständig die Felge berührt, jedoch nicht überlappt. Wenn der Bremsschuh zu hoch sitzt, schleift er am Reifen und wird ihn auf kurz oder lang zerstören. Wenn der Schuh zu niedrig sitzt kann er unter der Felge hindurchtauchen und in die Speichen geraten, so dass das Laufrad abrupt stehen bleibt.

Die meisten Felgenbremsen haben eine Schlitz in jedem Bremsarm. Die Höheneinstellung kann dann durch verschieben innerhalb dieses Schlitzes erfolgen. Unterschiedliche Bremsen bieten unterschiedliche Verstellbereiche an. Manchmal kann es nötig sein, die gesamte Bramse zu tauschen, um eine korrekte Höheneinstellung durchführen zu können.

Bei Mountainbikes mit schmalen Felgen und breiten Reifen kann eine korrekte Höhenpositionierung schwierig sein, wenn man Cantilever Bremsen hat, deren Bremssockel sich unterhalb der Felge befinden. Der Bremsschuh trifft die Felge bei gezogener Bremse perfekt, schleift aber an der Seitenwand des Reifens, wenn die Bremsarme in Ruheposition zurückschwingen.

Bei diesen Cantilever Bremsen wandert der Bremsschuh mit fortschreitendem Verschleiß der Beläge immer weiter nach unten. Das erhöht das Risiko, dass der Bremsschuh unter der Felge abtaucht. Bei anderen Felgenbremsen wandert der Bremsschuh tendenziell bei Verschleiß nach oben in Richtung Reifen. In beiden Fällen sollte man die Einstellung regelmäßig überprüfen.

Rollwinkel

Der Rollwinkel sollte so eingestellt sein, dass der Bremsbelag die Felge vollflächig trifft. Die obere und untere Kante des Belags sollten die Felge gleichzeitig berühren. Wenn dieser Winkel nicht perfekt eingestellt ist, wird der normale Belagverschleiß dafür sorgen, dass dies früher oder später passt. Jedoch wird in der Zwischenzeit die Bremse ihren Dienst weniger effizient verrichten.

Wenn man den Rollwinkel nachstellt, wird man auch die Höhe neu einstellen müssen.

Neigungswinkel

Der Neigungswinkel sollte so eingestellt sein, dass der Bremsschuh der Biegung der Felge so exakt wie möglich folgt. Die Bremsarme biegen sich leicht bei starken Bremskräften, so dass sie der Neigungswinkel leicht ändert. Um das zu kompensieren, müssen die Bremsschuhe entsprechend eingestellt werden, dass sie in dem Fall nicht den Reifen berühren. Das kannst Du am besten überprüfen, indem Du Dein Gewicht auf den Sattel drückst, das Fahrrad vorwärts rollst und die einzustellende Bremse betätigst.

Scherwinkel ("einwärts")

Der Bremsschuh sollte so ausgerichtet werden, dass das vordere Ende die Felge zeitlich kurz vor dem hinteren Ende berührt. Das wird auch einwärts drehen bezeichnet. Wenn man das nicht perfekt einstellt, wird der normale Belagverschleiß dafür sorgen, dass das früher oder später geschieht. In der Zwischenzeit wird die Bremse weniger effektiv arbeiten und eventuell quietschen, bis der Bremsbelag eingebremst ist.

Bei klassischen Bremsen erreichte man die Einstellung, indem man die Bremsarme entsprechend zurechtbog. Bei Bremsarmen aus Aluminium wird dies zum Brechen des Materails führen. Daher sollte man Bremsschuhe mit sphärischen Unterlegscheiben benutzen, um den Scherwinkel einstellen zu können.

Siehe auch

Abstand von Bremsarm und Bremsbelag

Der Abstand zwischen zwischen der Bremsoberfläche (des Bremsschuhs) und dem Bremsarm ist von großer Bedeutung. Wenn man die Bremsschuhe weiter nach innen (weg vom Cantileverarm) platziert, wird sich die Hebelwirkung erhöhen, da sich der Cantileverwinkel erhöht.

Der kleinere Cantileverwinkel der neueren schmal profilierten Cantileverbremsen sorgt dafür, dass der Cantileverarm nahezu senkrecht steht. Das trifft insbesondere auf Mountainbikes mit weit auseinanderstehenden Bremssockeln und schmalen Felgen zu. Klassische gute Praxis war es, die Bremsschuhbefestigungsbolzen bis zum Anschlag durch die Befestigungslöcher der Bremsarme zu schieben, so dass die Rückseite der Bremsschuhe mit den Bremsarmen in Kontakt sind. Dadurch wurde die Wahrscheinlichkeit von Schlupf und Quietschen verringert.

Bei diesen neueren schmal profilierten Cantileverbremsen müssen die Bremsschuhe weiter nach innen weg vom Bramsarm positioniert werden, so dass der effektive Cantileverwinkel erhöht wird. Dadurch entsteht ein mehr oder weniger frei schwingendes Stück Schaft zwischen Bremsarm und -schuh. Dieses kann zu erhöhter Tendenz zum Quietschen führen. Das ist jedoch eine der systeminherenten Nachteile von flach profilierten Cantileverbremsen. Den Abstand zwischen Bremsarm und Bremsschuh nur um wenige Millimeter zu erhöhen, kaann zu einer dramatischen Verbesserung der Bremsenperformance führen.

Bei anderen Felgenbramsen ist es üblicherweise das Beste, den Abstand zwischen Arm und Schuh so gering wie möglich zu halten, um die Steifigkeit der Bremse so hoch wie möglich zu halten.

Zusammenfassung

Manchmal ist es schwierig alle fünf Einstellmöglichkeiten gleichzeitig zu justieren und den Bremsschuh so festzuschrauben, dass er nicht aus seiner Position gedreht wird. Hier kann es nützlich sein, die Mutter zu entfernen und das Gewinde ein wenig zu fetten ohne dass Felge oder Bremsschuh etwas davon abbekommen.

Die vermutlich beste Methode, den Bremsschuih einzustellen, ist die Shimano-Methode:

  • Öffne die Zugeinstellschraube etwa 2-3 mm.
  • Bei Cantilever- oder Mittelzugbremsen richte den Verbindungszug so aus, dass die Führungslinie am Knopf mit dem Bremszug eine Flucht bildet. Bei einem klassischen Querzugträger richte die entsprechenden Stücke des Hauptzugs und den Querzug entsprechend aus.
  • In dieser entspannten Position der Bremse richte die Bremsschuhe so aus, dass sie die Felge berühren.
  • Jetzt drehe die Zugeinstellschraube komplett zu. Dadurch werden die Bremsschuhe so weit von der Felge weggezogen, dass diese nicht mehr berührt wird.

Geräusche

Vernünftig eingestellte und arbeitende Felgenbremsen sind generell leise. Geräusche weisen auf Probleme hin und können Dir helfen, sie zu diagnostizieren.

Klappern

Klappergeräusche während des Bremsens können von klebrigen Bremsbelagresten auf der Felge oder einer losen und wackelnden Bremse herrühren. Klappergeräusche sind häufig bei billigen Bremsen mit dünnen gestanzten Stahlbremsarmen anzutreffen und sollten schnellstmöglich getauscht werden. Eine Felge, bei der die Felgenhörner angewinketlt sind, erleichtern Klappergeräusche, da die Beweglichkeit des Bremsaufbaus dazu beträgt, dass die Bremse zuerst den oberen, breiteren Teil der Felge packt und danach zum unteren, schmaleren Teil der felge rutscht und sich dann leicht löst.

Rattern

Es kann sein, dass Du ein Rattern hörst und dieses auch im Lenker spürst, wenn Du die Bremse leicht betätigst. Das Rattern hört auf, wenn Du stärker zupackst. Das ist kein eigentliches Problem der Bremse sondern rührt von einem gelockerten Steuersatz her. Wenn Du nicht bremst, drückt Dein Gewicht die Gabel nach vorne. Bremsen drückt die Gabel nach hinten und an einem bestimmten Punkt heben sich die Kräfte fast auf und die Gabel rattert vor und zurück.

Rattergeräusche, die entstehen, wenn man nicht bremst und die aufhören, sobald man bremst, weisen darauf hin, dass eine Schraube zu locker sitzt. In den meisten Fällen ist das das Bremsgelenk oder die Schraube, die die Zangenbremse an den Rahmen befestigt. Finde das Problem und behebe es! Eine lockere Vorderradbremse, die sich in den Speichen verfängt, ist sehr gefährlich. Ein lockerer Bremsschuh kann sich verdrehen und sich durch den Reifen fressen oder das Laufrad blockieren.

Klacken

Wenn Du Dich bäuchlings auf den Sattel legst und versuchst, bei gezogenen Bremsen das Fahrrad vor- und zurückzurollen, wird aus einigen der oben beschriebenen Rattergeräusche ein Klackgeräusch. Klacken bedeutet (fast) immer, das etwas locker ist. Das muss sofort befestigt werden!

Ein Klackgereäusch, das während des Bremsens genau einmal pro Laufradumdrehung auftaucht, deutet darauf hin, dass die Bremsoberfläche der Felge eine Unregelmäßigkeit hat.

Siehe auch

Schaben

Manche Bremsbeläge, die für den Geländeeinsatz gedacht sind, sind häufig aus ungewöhnlich harten Material hergestellt. Es ist völlig normal, dass diese Beläge leichte Schabgeräusche bei der Benutzung erzeugen.

In jedem anderen Fall sind Schabgeräusche beim Bremsen ein Hinweis auf verschlissene Beläge, weil der Belagträger aus Metall die Felge berührt. Wechsele schnell die Bremsbeläge aus, bevor der Bremsschuh eine Rille in die Felge schleift.

Musikalischer Ton, der sich mit der Geschwindigkeit verändert

Ein musikalischer Ton, der beim Betätigen der Bremse erklingt und dessen Tonhöhe abnimmt, wenn man langsamer wird, lässt sich evtl. darauf zurückführen, dass Du eine Felge mit gerillten Felgenflanken (vor 1980er Jahre) fährst. Bei dieser Art Felgen war dieses Geräusch der Normalfall, wenn auch nicht erwünscht. Bremsen funktionieren natürlich auf glatten Felgenflanken besser. Häufiger erklingt dieser Ton jedoch, wenn der Bremsschuh den Reifen berührt. Die Schwingung resultiert aus der Oberflächenstruktur des Reifengewebes. Entweder ist der Bremsschuh nicht richtig eingestellt oder der Reifen ist nicht zentriert. Manche Reifen haben auch eine sehr weiche Flanke. Diese machen in diesem Fall natürlich kein Geräusch. Daher sollte man die Bremsschuhe regelmäßig in Augenschein nehmen. Behebe das Problem, bevor der Bremsschuh den Reifen durchgescheuert hat.

Siehe auch

Quietschen

Eine qietschende Bremse ist ein gängiges Problem, für das es keine einfache Lösung gibt.

Das Quietschen wird von der Reibeung der Bremse an der felge und dee daraus resultierenden Bewegungen der Bremsschuhe oder Bremsarme (in hoher Frequenz greifen, zurückrutschen, greifen, zurückrutschen, usw. wie ein Geigenbogen auf den Saiten einer Geige). Alle Bremsen führen diese Bewegungsmuster aus. Mit Glück ist jedoch der Ton so hoch, dass er vom Menschen nicht mher gehört wird.

Sporadisch auftretendes Quietschen ist störend, ist jedoch im Allgemeinen kein sichrheitsrelevantes Problem. Auf der anderen Seite verhindert lautes und ständiges Quietschen ein feines modulieren der Bremskraft. Es wird oft von neuen Bremsbelägen, die noch nicht eingefahren sind, oder von Fett bzw. Öl auf der Felgenflanke verursacht.

Man könnte denken, dass eine ölverschmierte Felge die Bremse zum Durchrutschen bringt. Jedoch macht das Öl den Belagweich und so hinterlässt der Belag klebirge Ablagerungen auf der Felge. Wenn der Bremsschuh auf eine solche trifft, quietscht es zuerst, bevor er die Felge packt.

Hier sind ein paar Dinge, die Du tun kannst, falls Deine Bremse quietscht.

  • Vermeide den Kontakt mit der Felgenflanke, wenn Du schmierige Hände hast. Halte das Laufrad lieber an den Speichen fest.
  • Drehe die Bremsschuhe einwärts, so dass die vordere Kante des Belags etwas früher berührt als der hintere Teil des Belags. Diese Einstellung kann nicht bei allen Bremsen vorgenommen werden. Verfalle nicht der Ide, die Bremsarme entsprechend zurechtzubiegen. Aluminiumarme können brechen und zu plötzlichem Bremsversagen führen. Tausche statt dessen lieber die Bremse gegen eine andere/modernere aus.
  • Reinige die Felge gründlich mit gutem ölfreien Reinigern (Citrus, Alkohol oder ähnliches). In hartnäckigen Fällen wasche die Ablagerungen der Felge mit Spülmaschinenreiniger und einer Nylonbürste herunter. Spüle hinterher mit klarem Wasser ab. Die Oberfläche des Bremsbelags mit Sand zu bestreuen, hilft dabei, evtl. Rückstände von chemischen Ablagerungen zu neutralisieren. Jobst Brandt empfiehlt das Benetzen mit Haushaltsreiniger auf feuchter Felge und danach das Fahrrad zu fahren und die Bremse zu betätigen, um Felge und Bremsbelag zu reinigen.
  • Wenn die Gelenke der Bremse einstellbar sind, sollte man das Spiel so weit wie möglich eliminieren, ohne sie komplett zu blockieren.
  • Manchmal helfen bessere Bremsbeläge. Sheldon Brown empfihlt die lachsfabenen Bremsbeläge von Kool Stop.
  • Möglicherweise hilft ein Brakebooster. Dieses hufeisenförmige Gebilde verbindet die beiden Cantisockel oder Mittelzubremsengelenke miteinander und vertsteift so das gesamte System.
Siehe auch

Zentrieren

When the brake is released, the brake shoes retract away from the rim. Ideally, the shoes on both sides should back off by the same amount. If they don't, the brake is not properly centered. In extreme cases, one of the shoes may not retract, and may rub on the rim even when the brake is not being applied.

If a brake appears off-center, check first that the wheel is installed straight in the frame/fork. If the wheel is crooked, and you maladjust the brake to compensate, you are creating two problems where there was only one before.

If the brake is, in fact, off-center, it is often the result of too much friction on one of the pivots. Unhook or loosen the cable (the transverse cable, on a cantilever or centerpull brake) and try moving each brake arm individually by hand. They should move smoothly and freely, and always come to rest near the same position. If you suspect friction, unscrew the bolt that holds arm to the boss or pivot, and remove the arm. The surface of the pivot should be smooth, free from rust, and coated with grease. If it is rusty, that is usually a sign that the bicycle was sloppily assembled by the dealer who sold it. Use emery cloth or sandpaper to remove the rust, and wipe off the dust and sand. Coat the boss or pivot with grease, and re-install the brake arm.

Rückholfedern einstellen

If your wheels are centered, and your brakes are not, and, if the pivots are properly lubricated and free-moving, the brake shoes should be centered. If they are not, you probably need to adjust the spring tension on one or both sides Different types of brakes feature different systems for adjusting the springs.

  • Most caliper brakes can be centered by rotating the entire brake assembly around the bolt that attaches it to the frame or fork. Loosen the nut that secures it, and hold the bolt steady, with a wrench if possible, so that it does not rotate as you retighten the nut.

On some older and cheaper caliper brakes, including those on many English 3-speed bicycles, the return spring is rigidly attached to the spring block, which fits between the brake arms and the frame or fork. The spring block has a concave surface to mate with the convex surface of the frame or fork. It does not rotate with the brake arms. These brakes can be centered only by bending the spring or repositioning the brake shoes.

  • Spring attachment. Most cantilever bosses on newer bicycles have a series of 3 small holes next to the boss itself. These holes are meant to receive and anchor the end of the return spring. Depending on which of the holes you chose to put the spring into, you have a coarse adjustment of the spring tension. The top hole provides the highest tension, the bottom hole the lowest. For most installations, the middle hole is best. (Some bosses only have one hole.) Both sides should use the same position.

Shimano cantilever

  • Many Shimano style cantilevers and linear-pull brakes have a small screw on one of the cantilevers for fine balancing. This is usually on the left side of the front brake, the right side of the rear. In the early '90's, this adjustment required a 2mm Allen wrench, but newer models use a Phillips screwdriver.
  • Dia Compe style cantilevers often use a totally different approach. The Dia Compe system doesn't use the spring hole in the cantilever boss, but has a separate spring block as part of the cantilever assembly. This spring block is the first part to go onto the boss, and it has a hole for the end of the spring. When the bolt holding the cantilever to the boss is loose, the spring block can turn freely, but when this bolt is tightened, it locks the spring block in place. The spring block has flats for a cone wrench (usually 13 mm) to let you rotate it to provide the desired tension.

Some Dia Compe-style brakes have these adjustable spring blocks on both sides, others have one only on one side, with the other side using the normal spring holes in the boss.

     Note: Brakes which use the adjustable spring block do not use the cantilever boss as a bearing surface; instead, they have a hollow cylindrical bushing (sleeve) which fits over the boss. The outside of this bushing/inside of the cantilever must be greased, as you would normally grease the boss.
  • Non-adjustable springs are found in older or cheaper brakes. If these need adjustment, you must physically deform them. You can sometimes increase the tension of the spring by unhooking the transverse cable (or single cable of a sidepull brake) and forcing the brake arm out much farther than it would normally go. If that doesn't work, you may need to bend the spring after unhooking it from the brake, or slide a brake shoe stud in or out of the eyebolt, or reposition washers on a threaded stud.


Hebelkräfte und biegen

Mechanical advantage is a key concept, which you must understand before you will be able to choose and service brakes. Mechanical advantage is commonly referred to as "power", when discussing brakes, and it is common for people to confuse this with quality. A brake may be designed for any amount of mechanical advantage, but there is a fairly narrow range that is useable.

A few models of brake levers have adjustable mechanical advantage. Mechanical advantage may also be adjusted by changing the brake shoe extension or the length of the transverse cable if a brake uses one, or by replacing the brake, the lever or both. Pulley devices such as the Travel Agent also are available to adjust mechanical advantage.

Zu hohe Hebelkräfte

People with brake problems often think that they need more "power," when they actually need less! In particular, when modern low-profile cantilever brakes are used with drop-bar type brake levers, the combination produces excessive mechanical advantage. This problem also arises when using direct-pull cantilevers (such as Shimano's "V-Brakes") with levers made for other brakes. If there is too much mechanical advantage, the lever will be all-too-easy to pull, but it will run out of travel and bump up against the handlebar before the brake is fully applied. Once the lever hits the handlebar, it doesn't matter how much harder you squeeze! If you try to correct this by tightening up the cable, you will wind up with the brake shoes too close to the rim when at rest, which will cause them to rub, especially if the wheel isn't perfectly true.

Zu geringe Hebelkräfte

If your brakes too little mechanical advantage, when you squeeze your brake levers, you may feel a nice firm response. In fact, if you just squeeze the brakes of a bike that is not moving, your first impression may be that the brakes are in great shape, because they feel so solid and firm...the problem is, that they don't stop the bike, unless you squeeze very hard on the levers! A brake system with too little mechanical advantage will push the shoes against the rim quickly, but won't push them hard enough.

In some cases, what appears to be inadequate mechanical advantage turns out to be that the brake shoes are not "grippy" enough; they may be dirty, or dried out, or of low quality. Better-quality shoes can make a real difference. I particularly recommend Kool-Stop Salmon brake shoes, which have good grip and wear slowly.

Variable Hebelkräfte

Mechanical advantage can vary as the brake is squeezed.

Ideally, it should start out low, so that the brake shoes can be set for generous rim clearance. The low initial mechanical advantage will allow the shoes to move in toward the rim fast, in response to a small amount of hand-lever movement.

As the shoes get close to the rim, the mechanical advantage should increase, so that a small amount of hand force will result in a strong force pressing the shoes against the rim.

Some high-end brake levers, most notably the upper-end Shimano models with the "servo-wave" feature, are designed to do exactly this.

Unfortunately, conventional center-pull brakes produce exactly the opposite variation! As the lever is pulled, the yoke angle gets sharper and sharper, while, in the case of low-profile cantilever brakes, the pivot-cable distance decreases. Both of these conditions reduce the mechanical advantage as the brake is applied.

Since the travel increases as the brake shoes wear down, braking performance degrades as the shoes wear, not because the shoes have any less grip, but because the mechanical advantage has decreased.

Biegen

Preferably, every part of a rim-brake system is rigid except the brake shoes. Their compressibility allows them to conform to the shape of the rim and to take up the motion of the brake levers. If, on the other hand, the brake arms are flimsy and flexy, as on cheap long-reach sidepull caliper brakes, there is no way the brakes can develop enough "power". Most of the motion of the brake levers is wasted in flexing the arms. If the mechanical advantage is high, the brake lever will go to the handlebar before the brake shoes grip the rim very hard. If the mechanical advantage is low, the feel at the levers will be harder, but the brake will never develop enough grip.

Siehe auch

Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bicycle Rim Brakes von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.