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In den späten 1980er Jahren musste Campagnolo auf Shimanos S.I.S indiziertes Schaltsystem reagieren. Der erste Versuch war das Synchro ® System.

Campagnolos löblicher Wunsch war es, dass das neue System kompatibel mit den älteren Schaltwerken und anderen Produkten sein sollte, um Kunden die Aufrüstung zu erleichtern. Das stellte sich jedoch als unpraktisch heraus.

Die Unterrohrschalthebel des Synchro und Synchro 2 Systems hatten auswechselbare farbig codierte "Indizierungsscheiben", die Rastklinken an unterschiedlichen Positionen hatten, um mit verschiednenen Freiläufen zusammenzupassen.

Das eigentliche Problem des Synchrosystems war jedoch die Länge der Zugführung. Campagnolos Schaltwerke benötigten normalerweise sehr wenig Zugweg, um von Gang zu Gang zu schalten. Die kürzere Länge der Zugführung sorgte für höhere Spannung. Das führte wiederum zu höherer Reibung und höherem Verschleiß. Shimano hingegen erkannte schnell, dass längere Zugwege und weniger Spannung bei indizierter Schaltung besser funktionieren. Aber auch Shimano hat bei seiner Umsetzung Fehler begangen (s. 600EX).

Inzwischen ist Campagnolo zu noch längeren Zugwegen übergegangen als Shimano.

Synchro Shaltwerke und -hebel passen zu keinem anderem System und funktionieren so schlecht, dass es keine gute Idee wäre, ein Fahrrad auf dieses System umzurüsten.

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Quellen

Dieser Artikel basiert auf dem Glossar von der Website Sheldon Browns. Der Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.