Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator

Laufradbau: Unterschied zwischen den Versionen

Keine Änderung der Größe ,  22. Juni 2015
K
Zeile 239: Zeile 239:
===Speichentorsion===
===Speichentorsion===


Während das Laufrad Spannung aufbaut, wirst Du es mit dem Effekt der Speichenverdrehung (oder -torsion) zu tun bekommen. Wenn Du den Speichenschlüssel drehst wird sich die Speiche wegen des Reibungswiderstands des Gewindes ein wenig mitdrehen. Wenn der Speichennippel weit genug hineingedreht ist, wird der Widerstand des Gewindes größer und das Gewinde dreht sich im Speichennippel mit. Ein guter Laufradbauer kann im Gegensatz zu einer Maschine diese Drehung erfühlen. Wenn Du das Laufrad fertigstellst und es perfekt eingestellt scheint, aber die Speichen noch vedreht sind, wird es sich auf der Straße dezentrieren.  
Während das Laufrad Spannung aufbaut, wirst Du es mit dem Effekt der Speichenverdrehung (oder -torsion) zu tun bekommen. Wenn Du den Speichenschlüssel drehst wird sich die Speiche wegen des Reibungswiderstands des Gewindes ein wenig mitdrehen. Wenn der Speichennippel weit genug hineingedreht ist, wird der Widerstand des Gewindes größer und das Gewinde dreht sich im Speichennippel mit. Ein guter Laufradbauer kann im Gegensatz zu einer Maschine diese Drehung erfühlen. Wenn Du das Laufrad fertigstellst und es perfekt eingestellt scheint, aber die Speichen noch verdreht sind, wird es sich auf der Straße dezentrieren.  


Diesem Problem kann mann durch sesniblen Umgang mit dem Speichenschlüssel vorbeugen. Du musst die Dreheung etwas überziehen und wieder zurückdrehen. Mit anderen Worten gesagt, musst Du bei einer 1/4 Drehung etwas mehr als 1/4 weit drehen und dann wieder so weit zurückdrehen, dass die Speiche wieder mit zurückgedreht wird und Du wieder bei 1/4 Drehung landest. Diese Rückdrehung sorgt dafür, dass die Speichentorsion aufgehoben wird.
Diesem Problem kann man durch sensiblen Umgang mit dem Speichenschlüssel vorbeugen. Du musst die Dreheung etwas überziehen und wieder zurückdrehen. Mit anderen Worten gesagt, musst Du bei einer 1/4 Drehung etwas mehr als 1/4 weit drehen und dann wieder so weit zurückdrehen, dass die Speiche wieder mit zurückgedreht wird und Du wieder bei 1/4 Drehung landest. Diese Rückdrehung sorgt dafür, dass die Speichentorsion aufgehoben wird.


Dies ist bei unkonfizierten Speichen wesentlich einfacher, da sie etwas steifer sind und es sit einfacher die Tosrion zu fühlen als bei konifizierten Speichen. Daher hat Sheldon Brwon "aerodynamische" Speichen bevorzugt eingesetzt - nicht wegen der Aerodynamic - sondern ,weil man die Speichentorsion sogar sehen kann.
Dies ist bei unkonfizierten Speichen wesentlich einfacher, da sie etwas steifer sind und es ist einfacher die Torsion zu fühlen als bei konifizierten Speichen. Daher hat Sheldon Brwon "aerodynamische" Speichen bevorzugt eingesetzt - nicht wegen der Aerodynamic - sondern, weil man die Speichentorsion sogar sehen kann.


===Setzen und Spannungsabbau der Speichen===
===Setzen und Spannungsabbau der Speichen===
15.323

Bearbeitungen