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Bei der Nabenschaltung ist der Gangschaltmechanismus - wie der Name bereits vermuten lässt - in der Nabe des Hinterrads eingebaut. Das wird normalerweise durch Verwendung eines Planetengetriebes erreicht.

Die bekannteste Form der Nabenschaltung ist die klassische Drei-Gang-Nabenschaltung. Vier- und Fünf-Gang-Nabenschaltungen waren viele Jahre erhältlich, sind aber in den 1970er jahren fast völlig vom Markt verschwunden. Shimano, SRAM und Sturmey-Archer vermarkten inzwischen Sieben-, Acht- und teilweise Neun-Gang-Nabenschaltungen. Von Rohloff ist eine 14-Gang-Nabenschaltung (Speed-Hub) im Angebot. Die NuVinci Nabenschaltung von Fallbrook Technology hat einen kontinuierlich verstellbaren Übersetzungsbereich und hat, wenn man so will, unendlich viele Gänge.

Nabenschaltungen sind normalerweise schwere und teurer als Kettenschaltungen. Fahrräder mit Nabenschaltung bieten zudem weniger Gänge an, da der Platz in der Nabe sehr beschränkt ist. Der Wirkungsgrad ist auch meist nicht so hoch wie bei Kettenschaltung.

Nabenschaltungen sind generell zuverlässiger als Kettenschaltungen. Insbesondere gilt das bei nassen und schlammigen Bedingungen, da der Gengaschaltungsmechanismus sich außerhalb der Reichweite von Verschmutzunge befindet. Ein entscheidender Vorteil der Nabenschaltung ist die Fähigkeit des Gangwechsels auch bei stehendem Rad. Bei häufigen Ampelstops ist das sehr vorteilhaft.

Nicht alle Nabenschaltungen sind in der Hinterradnabe untergebracht. Es gibt seltene Modelle, bei denen sich das Getriebe im Tretlager befindet.

Bei Kombination mit einer Kettenschaltung spricht man von Hybridschaltung.

Siehe auch

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Quellen

Dieser Artikel basiert auf dem Glossar von der Website Sheldon Browns. Der Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.