Ovales Kettenblatt

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

warum erscheint auf jeder Seite diese Nachricht? Die Autorinnen und Autoren wikipedalia haben sich entschieden, heute aus Protest gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform diese Nachricht einzublenden. Dieses Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Internetplattformen wie Wikipedalia eine ist müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Beides zusammen könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

Wir bitten Sie deshalb darum, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren und sie über Ihre Haltung zur geplanten Reform zu informieren.

Danke.

Nehmen Sie nun Kontakt zu Ihren EU-Abgeordneten Ihres Landes auf!

Bereits in den 1980er Jahren versuchte sich Shimano mit dem Biopace-System an ovalen Kettenblättern, um die Belastung auf die Knie des Fahrers durch gleichmäßigere Kraftverteilung zu verringern.

Der Idee, die dahinter steckt, liegt zugrunde, dass die größte Kraft vom Bein des Fahres zwischen der 1-Uhr und 5-Uhr Stellung des Kurbelarms ausgeübt wird. An der 6-Uhr und 12-Uhr Stellung muss jeweils ein Totpunkt überschritten werden, während das Bein hier die geringsten Kräfte aufbringen kann. Daher flacht man die jeweiligen Rundungen des Kettenblatts an dieser Stelle ab und verringert so die notwendigen Kräfte, die notwendig sind, den Totpunkt zu überwinden.

Insbesondere die beiden Hersteller Rotor (Q-Rings) und Osymmetric haben seit dem Jahr 2012 besondere Aufmerksamkeit erlangt, weil der Tour de France Sieger 2012 Bradley Wiggins das O.symmetric System während der Tour eingesetzt hat und das Q-Rings System bei Ironman Veranstaltungen an den Siegerfahrrädern zu finden waren. Man spricht davon, dass Leistungssteigerungen im einstelligen Prozentbereich möglich sein sollen.

Die beiden Systeme unterscheiden sich in Ihrem Ansatz. Das O.symmetric-Kettenblatt ist an den Totpunkten jeweils sehr stark ovalisiert, während die Ovalisierung beim Rotor "Q-Rings" weniger stark ausgeprägt ist. Dafür kann man das Kettenblatt durch seine vielen Bohrungen in allen möglichen verschiedenen Stellungen montieren, so dass man unterschiedliche Sitzpositionen auf verschiedenen Fahrradtypen abbilden kann.

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