Aerobremshebel

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Aerobremshebel sind Bremshebel für Rennlenker. Früher verließen die Bremskabel die Bremshebel am oberen Ende und die Kabel wurden bogenförmig über den Lenker geführt ("Wäscheleine"). Bei Aerohebeln verlassen die Kabel den Bremshebel an der Unterseite und verlaufen direkt am Lenker entlang unter dem Lenkerband. Dadurch werden die Luftverwirbelungen durch die frei verlaufenden Kabel reduziert.

Aerohebel haben noch weitere Vorteile gegenüber dem vorherigen System. Die Gelenke der Bremshebel sind anders platziert, was dazu führt, dass man auch bei normaler Haltung mit auf den Bremshebelkörpern liegenden Händen eine ausgezeichnete Bremswirkung erzielen kann. In dieser Position können mit klassischen Hebeln nur sanfte Bremsmanöver durchgeführt werden.

Aerohebel haben ein besseres Hebelübersetzungsverhältnis. Das kann im Zusammenwirken mit Cantilever- oder Trommelbremsen zu Problemen führen, da diese mehr Kabel benötigen (einholen) als andere Zangenbremsen.

In Frankreich blieben außenliegende Bremszüge länger modern als im Rest der Welt. Die französischen Fahrradfahrer nutzen die Verkabelung gerne für den Baguettetransport (Gebäckträger). Dabei liegen die Brotlaibe auf den Bremsgriffhauben und die Kabel halten sie in Position.

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Quellen

Dieser Artikel basiert auf dem Glossar von der Website Sheldon Browns. Der Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.
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