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Linksgewinde und Präzession

Bei Fahrrädern gibt es im Wesentlichen drei Stellen, an denen men Linksgewinde findet:

Diese sorgen dafür, dass sich Die Gewinde unter Last nicht selbst lösen. Dieses Lösen wird ausgelöst durch [Präzession]], in der ein rundes Objekt in einem runden Loch in einer Richtung zirkuliert und sich selbst in Gegenrichtung dreht.

Bei einem Fahrradpedal wird eine Rotationskraft durch das abwärts pedalieren auf die Welle, die mit der Kurbel rotiert, ausgeübt. Die vorherrschende Abwärtskraft rotert effektiv um die Pedalwelle. Es ist nicht direkt offensichtlich, aber sogar fest verbunden engpassende Bauteile haben immer noch minimales Spiel wegen ihrer Elastizität. Metalle sind keine starren Materialien, wie man beispielsweise bei Stahlfedern sehen kann. Unter Last werden in solchen Verbindungen Mikrodeformationen erzeugt, die zu minimalen Bewegungen führen. Das sieht man auch an den Verschleißerscheinungen, wo die Pedalachesn in den Kurbelaufnahmen sitzen.

Präzession in der rechten Innenlagerschale ist weniger offensichtlich, weil doe Rotationskräfte nur partiell wirken. Der größere Teil der Last wird durch Kettenspannung erzeugt, die zusmmen mit der moderat wirkenden abwärtsgerichteten Kraft auf der rechten Kurbel durch Abwärtsbewegung der linken Kurbel rund 3/4 der vollen Rotationslast ausmacht. Aus diesem Grund haben manche rechten Innenlagerschalen ein Rechtsgewinde (italienische und fränösische) sich schon einmal gelöst. Die linke Innenlagerschale ohne signifikante Rotationslast hat selten die Tendenz sich zu lösen.

Freilaufkonen sind offensichtlichere Kandidaten für Präzession. Ihre Belastung ist überwiegend Radial und rotieren fast üpberwiegend in diejenige Richtung, die ein Rechtsgewinde zum Lösen bringen würde. Es gibt noch weitere aber weniger gewöhnliche Gewinde am Fahrrad.

Präzessionskräfte sind groß genug, dass kein Gewindekleber (außer Verscheißen) dagegen ankommt. Mechanische Fraßkorrosion, die Mikrobewegung von eng miteinenader verbundenen Bauteieln gegeneinander, ist das Eregbnis solcher Bewegungen. Die Bewegung in diesen Verbindungen erzeuigt sichtbare rot gefärbte Fraßkorrosion - das ist rotes Eisenoxid - aun den Schultern von Innenlagerschalen und auf den Flächen der Pedalwellen.

Linksgewinde wären nicht notwendig an linken Pedalenm, wenn man eine Umsetzung aus dem Automobilbereich hier anwenden würde. Vor dem Aufommen von konischen Radmuttern hatten viele Autos Linksgewinde an den linken Reifen. Heutzutage sind Geschichten von sich selbst lösenden Autoreifen Geschichte. Konischer Sitz dieser Schrauben hat das Thema bei AUtoreifen gelöst. SO könnte man es auch bei Fahrrädern bewerkstelligen.

Jedooch ist das Lösen von Schrauben nicht das hauptsächliche Problem bei Pedalen. Kurbelbruch durch Fraßkorrosion am Pedalauge ist sehr viel häufiger. Fraßkorrosion erteugt Risse, die eine plötzliche und unvorhersehbare Ablösung des Pedals erzeugen, wenn das Pedalauge bricht. Da das gleichermaßen bei linken wie rechten Pedalen passiert, wäre das ein wichtigerer Grund für konische Wellenflächen und Pedalaugen.

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Siehe auch

Quelle