Peugeot

Peugeot ist hauptsächlich als Automobilhersteller bekannt. Die meisten Peugeot-Fahrräder wurden in Frankreich hergestellt. Von Mitte bis Ende der 1980er-Jahre wurden Peugeots allerdings in Japan produziert. Diese Rahmen waren gut verarbeitet und gemufft. Jedoch war das Design bereits zu der Zeit etwas altbacken.

Ende der 1990er- bis Anfang der der 2000er-Jahre wurden die Markenrechte für den Fahrradbereich an einen schwedischen Konzern ausgelagert, aber inzwischen baut Peugeot wieder Fahrräder in Eigenregie.

In den 1970er Jahren war das preiswerte UO-8 das heiße Modell für die Masse; Es hatte einen Karbonstahlrahmen, stählerne Felgen und Lenker, Mafacbremsen, Hochflanschnaben von Normandy für Schnellspanner und ein Simplex Prestige Schaltwerk. Das UO-8 (und die Mixtevariante UO-18) hatten die kleinste Übersetzung, die man dank der 52/36er Kettenblätter zu dieser Zeit von der Stange kaufen konnte

Zeitgleich zum UO-8/UO-18 waren die UE-8/UE-18 auf dem Markt. Sie waren als Reiseräder aufgebaut und hatten volle Schutzbleche, einen angelöteten Gepäckträgerund eine generatorangetriebene Lichtanlage. Unerklärlicherweise hatten das Modell, das aus den gleichen Materialien wie das UO-8 gebaut war, eng zusammenliegende Übersetzungen, was es deutlich weniger nützlich werden ließ als es möglich gewesen wäre.

Das Luxusmodell zu dieser Zeit war das PX-10, das vollständig aus Reynolds 531 Stahlrohren, Nervex Muffen, Mavic Schlauchreifenfelgen, Normandy Luxe Competition Naben, einem Brooks Professional Sattel und Stronglight 93 Kurbeln ohne Splintbefestigung ausgestattet war.

Ergänzung von John Allen
Das Fahrrad war gut für schnelles Fahren ausgelegt, neigte aber zum Eieren, wenn man Gewicht auf dem hinteren Gepäckträger hatte.


Das absolute Topmodell war das PY-10. Hier folgte eine Reminiszenz von Lyle Rooff:

Als ich in den 1970er einen Fahrradladen hatte, verkaufte ich einige dieser Modelle zwischen den späten 1970er und frühen 1980er Jahren. Sie unterschieden sich von allen anderen Modellen, nicht nur durch ihren komplette aus 531er Stahl gefertigten Rahmen und Gabeln sondern hatten gold anodisierte Mafacbremsen und einige anmdere Komponenten, die man nicht bei Fahrrädern aus Massenproduktion kennt. Sie in den Laden geliefert zu bekommen warebenfalls  eine besondere Erfahrung. Sie wurden vollständig zusemmngebaut in einer Kiste, die einem Pianotransport gleicht, geliefert. Man musste nur noch den Lenker gerade richten und die Reifen aufpumpen. Dann waren sie fahrbereit. Sie waren in jeder Hinsicht identisch zu den Fahrrädern, die das Fabrikteam fuhr.

Siehe auch

Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Japanese Bicycles in the U.S. Market von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown. Weitere Inhalte basieren auf dem Artikel French Bicycles von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.