Techniktipps zu Sturmey-Archer Nabenschaltungen

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Dieser Artikel versammelt Informationen, die vielen Sturmey-Archer Nabenschaltungen gemeinsam sind. Spezifische Informationen zu bestimmten Typen findet man hier:

Es gibt weitere Artikel, die sich etwas allgemeiner mit folgenden Themen beschäftigen:

Die meisten Sturmey-Archer Naben mit mehr als drei Gängen haben abgestufte Planetengetriebe mit zwei oder mehr Sätzen an Zähnen - jeder Satz hat eine unterschiedliche Zahl an Zähnen. Ein Satz greift in das Hohlrad und jeder Satz greift auf ein anderes Sonnenrad. Diese Naben haben eine unterschiedliche Zahl an Übersetzungen, mit jeweils Paaren an hohen und niedrigeren Gängen, die durch Festsetzen eines anderen Sonnenrads auf die Achse erreicht werden. Gemeinsam haben sie jedoch die direkte Übersetzung (1:1)

Acht-Gang-Naben und die neuesten Vier- und Fünf-Gang-Naben sind anders aufgebaut. Bei ihnen gibt es hintereinanderliegende Planetensysteme.

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Keine Angst!

Viele Mechaniker ängstigen sich vor Nabenschaltungen und glauben, dass sie unmöglich kompliziert wären. Selbst wenn man zu feige ist, eine Nabenschaltung komplett zu zerlegen, sollte das einen nicht davon abhalten, Fahrräder zu warten, die eine Nabenschaltung haben. Die klassischen Sturmey-Archer AW Naben sind die zuverlässsigsten Schaltungskomponenten, die je hergestellt wurden. Sie brauchen selten mehr als ein wenig mittelschweres Öl dann und wann. 95% der Schaltprobleme bei Drei-Gang-Naben basieren auf Schaltzug- oder Schalthebelproblemen.

Züge ersetzen

Das montieren von Schaltzügen bei den klassischen Drei-Gang Trigger Shiftern wird in einem eigenen Artikel erläutert. Die meisten Sturmey-Archer Drei-Gang-Naben (außer der S3X fixed-gear Version können mit Trigger Shiftern betrieben werden auch wenn bei Sturmey-Archer Naben möglicherweise ein anderer Schalthebel mit geliefert wurde. Es gibt in Bezug auf Langlebigkeit und sicheren Betrieb kaum etwas besseres als diese Trigger Shifter Schalthebel. Sie sind nicht nur indiziert, sie rasten ein.

Zugeinstellung

Indicatorspindle.jpg

Bei den meisten Sturmey-Archer Naben gibt es eine kleine Kette, die aus der rechten Seite der Achse herauskommt, an die der Schaltzug befestigt wird. Diese so genannte Schaltkette wird mit einem recht feinen Gewinde in ein inneres Bauteil der Nabe geschraubt

Varianten

  • Von diesen Schaltketten existieren verschiedene Längen. Einige verschiedene Längen passen zu fast allen Naben (siehe unten Installation und Einstellen) Auf einer weiteren Seite werden die unterschiedlichen Längen und Teilenummern aufgelistet.
  • Vier-Gang-Nabenschaltungen der 1940er und 1950er Jahre haben spezielle zweiteilige Schaltketten. Die Achsen dieser Naben sind auf beiden Seiten hohl.
  • Manche Fünf-Gang-Naben haben eine zweite Schaltkette auf der linken Seite. Auch bei diesen Naben ist die Achse auf beiden Seiten hohl.
  • Sieben- und Acht-Gang Naben sowie einige neuere Drei-Gang und Fünf-Gang-Naben haben Rotationsschaltung. Der Schaltzug wird konzentrisch um eine Umlenkrolle geführt. Bei diesen Naben ist die Achse nicht hohl und es gibt keine Schaltkette.

Diese Variationen werden in den jeweiligen Anleitungen der spezifischen Naben erläutert.

Installation und Einstellen

Wenn man die Schaltkette montiert, schraubt man sie fingerfest ein und schraubt sie wieder so weit los, dass sie in Richtung Schaltzug ausgerichtet ist. So kann sie sich frei bewegen, zeigt in Richtung Schaltzug und ist nicht bis zum Anschlag in das Innengewinde der Nabe eingeschraubt. Diese Einstellung muss jedes Mal geprüft werden, wenn der Zug neu verbunden wird.

Die Feineinstellung wird durch die Rändelschraube am Ende der Schaltkette erreicht, indem man diese auf dem Gewinde entsprechend bewegt. Die offizielle Sturmey-Archer Anleitung erklärt, dass man diese Feineinstellung mittels visueller Kontrolle des Endes des Schaltkettenschafts vornehmen soll. Das funktioniert aber nicht immer - vor allem wenn die Schaltkette nicht das Originalbauteil ist. Sheldon Brown rät für beste Resultate die Zugspannung einzustellen. Wenn der Trigger Shifter auf den höchsten Gang eingestellt ist, sollte der Zug komplett entspannt und locker sein. Wenn man nun in den mittleren Gang schaltet, sollte sich die Schaltkette sichtbar bewegen. Jetzt schaltet man in den kleinsten Gang. Jetzt sollte man noch mehr von der Schaltkette aus der Hohlachse kommen sehen. Manchmal sind die Innereien der Nabe so angeordnet, dass ein Abwärtsschalten nicht möglich ist. Wenn man Probleme hat herunter zu schalten, sollte man die Pedale ein kleines Stück vorwärts bewegen. Wenn man sicher ist, dass man in den kleinsten Gang geschaltet hat, versucht man die Schaltkette noch weiter aus der Achse herauszuziehen. Wenn die Einstellung korrekt ist, kann man die Schaltkette höchstens ein winzig kleines Stückchen bewegen. Wenn sie sich gar nicht bewegen lässt, ist der Zug zu stramm. Jetzt sollte man die Rändelschraube so fest anziehen, dass die Einstellung im Betrieb erhalten bleibt. Bei neueren Naben mit mehr als drei Gängen, sollte man das richtige Einrasten der Gänge in jedem Gang einzeln prüfen. Man sollte die Einstellung in allen Gängen genau prüfen. Im niedrigsten Gang sollte man erkennen können, dass sich das Ritzel schneller bewegt als das Laufrad. Die Nabe sollte ein leises Klicken von sich geben, wenn man vorwärts pedaliert. Das gleiche leise Klicken kann man möglicherweise auch im höchsten Gang hören. Bei der S3X Fixed-Gear Nabe kann man kein klicken hören und der höchste Gang hat die direkte (1:1) Übersetzung.

Wenn man den Trigger Shifter bei einer älteren Naben halb zwischen mittlerem und höchsten Gang festhält, kuppelt sie aus und man kann die Pedale frei vorwärts bewegen, ohne dass man einen Antrieb hat. Wenn dieses Freilaufen im höchsten Gang auftritt, ist die Zugspannung u hoch, oder die Reibung des Schaltzugs ist zu hoch, um den Zug komplett zu lösen. Wenn die Nabe im mittleren Gang freiläuft, ist der Zug zu locker. Man sollte immer darauf Acht geben, dass die Zugeinstellung korrekt bleibt. Wenn eine Nabe auskuppelt, wenn man im Stehen pedaliert, kann man stürzen oder sich das Knie am Lenker anstoßen.

Einstellen der Konen

Old English C one adjustments must only be made on the left side of the hub -- but first make sure the right cone is properly in place. On most hubs, before installing the left cone, or with it loose, screw down the right cone until the internal mechanism begins to bind. Then back the right cone off between 1/8 and 3/8 turn, so the mechanism turns freely, and secure the cone with its locknut. This procedure positions the mechanism inside the hub shell. Older hubs use a special tabbed washer between the cone and locknut. Newer hubs with rotary shifting have a more complicated right-side assembly -- follow the instructions specific to each hub. Cones (for many S-A hubs) Tab washer for right cone cones tab washer

Once you have finished with the right cone, you are ready to adjust the left cone.

A properly-adjusted wheel will have very slight play at the rim. If the left cone adjustment is too tight, the pedals will tend to turn forward as the wheel turns. (This same symptom may result if the chain is too tight, or if the right cone has pulled the internal mechanism to the right so it is binding.) A very sensitive test of bearing adjustment with many Sturmey-Archer hubs is to try to tilt the sprocket, rocking it relative to the hub shell. When there is very slight play at the sprocket, there will be no discernible play at the rim, yet the sprocket will still turn freely. It is possible to run this check and make the adjustment with the wheel on the bicycle, if you have loosened the left axle nut. Precise cone adjustment is especially important for clean shifting when using hybrid gearing.

Sicherungsscheiben

Old English W hen you remove and re-install a rear wheel with an internal-gear hub, pay particular attention to the axle washers. The axles are flatted, and there are special anti-rotation washers keyed to the flats on the axles. These washers have tabs that must face into the dropouts to help keep the axle from twisting under load. The tendency of the axle to twist is greater the farther the gear ratio is from direct drive (especially for decrease ratios), the larger the rear wheel, and the harder the cyclist is pedaling. Details of this are in our article about torque.

There are at least nine different kinds of Sturmey-Archer anti-rotation washers. Axles of almost all Sturmey-Archer internal-gear hubs except some with rotary shifting have a 13/32" (10.3mm) outside diameter, and so the same washers will fit any of these hubs -- but different installations require different washers. The RS-RF3 and RX-RD3 three-speed hubs with rotary shifting have a 3/8" (9.5mm) axle diameter and use different washers.

Where part numbers for two washers are given, they are interchangeable, but with newer washers, the higher-numbered one has a Xylan (plastic, anticorrosion) finish. Description Part number Appearance Thin, stamped steel washer with tabs either side of the axle hole only as wide as the flats on the axle. Designed to fit the narrow (7.8 mm, 5/16") dropout slots of traditional English three-speed bicycles. K521, HMW145 Sturmey-Archer HMW145 antirotation washer Sintered. Introduced approximately 1975. Replaces the HMW 145 and provides more resistance to rotation and chain pull. HMW155 anti rotation washers Like the HMW155, only with 9.5 mm (wider) tabs to fit wider dropout slots. The axle is held by the washer so its flats do not touch the sides of the dropout slot. HMW494 anti rotation washer 1.8 mm thick stamped steel, single 9.5 mm wide tab. Because there is no opposite tab, the axle tends to slip from side to side in the dropout slot. See additional comments below. Incorrectly listed in one spec sheet as for the RF-RD3 and RX-RD3 hubs, which have a 3/8" axle. HMW515 anti rotation washer 4.0 mm thick stamped steel, single 9.5 mm wide tab. Because there is no opposite tab, the axle tends to slip from side to side in the dropout slot, except with the 8-speed hub. See additional comments below. The HMW518 is incorrectly listed in one spec sheet as for the RF-RD3 and RX-RD3 hubs, which have a 3/8" axle. HMW518 HMW529 anti rotation washer Thin washers used on Brompton bicycles, with two tabs at the outside. These washers reduce clearance issues, and are strong enough with the small-wheel Brompton bicycles. HMW526; in Brompton QRW3NB-SA set anti rotation washer For 3/8" (9.5 mm) diameter axle of RS-RF3 and RX-RD3 rotary-shifting 3-speeds. 4.0 mm thick stamped steel, single 9.5 mm wide tab. Because there is no opposite tab, the axle tends to slip from side to side in the dropout slot. HMW521 HMW530 anti rotation washer Sintered, thick, with a single 9.5 mm wide tab. Same slippage issue as with the HMW518. Recommended by Sturmey-Archer for vertical dropouts. HMW534 anti rotation washer

When installed with its back facing a smaller part, an anti-rotation washer will be stressed, and a thin one may bend. It is a good idea to install a thick washer of equal or larger outside diameter behind the anti-rotation washer.

Any Sturmey-Archer internal-gear hub with pull-chain shifting can be installed in vertical dropouts if an eccentric bottom bracket is used. The newest (wide-range) 8-speed hub may also be used with vertical dropouts, as the shifter pulley inside the right-hand dropout can be reoriented before installing the hub. A chain tensioner or rear derailer also may be used for chain adjustment, except with coaster-brake and fixed-gear hubs.

Sturmey-Archer recommends the HMW515, HMW518 or HMW534 washer for use with short, vertical dropouts, but then the assembly rests only on the washer's tab at one end, and the edge of the axle flat at the other. With most hubs, the assembly will tend to twist backward in the dropout slot in the lower gears, and forward the higher gears.

The 8-speed hub has only direct drive and higher gears, and tends to twist the axle only forward, making for a more stable installation. Sturmey-Archer recommends only the thicker washers for use with this hub. However, there has been a report of anti-rotation washer breakage with the 8-speed hub and a heavy cyclist sprinting in a high gear. If a dropout is thick enough, or by facing tabs of single-ended washers toward opposite ends of the dropout slot, two washers may be used at each end of the axle for extra strength-- one inside and one outside the dropout. This trick can be useful with other hubs besides the 8-speed as well.

broken anti-rotation washer

Shimano and SRAM anti-rotation washers do not fit a Sturmey-Archer axle.

The axle nuts of internal-gear hubs are easy to strip because of the interrupted threads on the flatted axle, so you should lubricate them with medium-to heavy oil or grease. They do have to be tightened quite securely.

A hub with a coaster brake or drum brake also has a reaction arm. This must be clamped to the bicycle's chainstay. It secures only the brake mechanism and does not substitute for the anti-rotation washers.

Achsenlängen

Old English M ost Sturmey-Archer hubs are available with different lengths of axles. They are listed in the spec sheets for the various hubs. An axle generally needs to be 1 1/4 inches (31 mm) longer than the bicycle's overlocknut spacing, for full thread engagement with the axle nuts. Another 6 to 10 mm is OK, and may be needed if the bicycle has thick dropouts. Too much axle length on the right side may prevent a flared right-side axle nut from being tightened down all the way, and may interfere with operation of the pullchain. When in doubt, test or measure. Adding a washer under the axle nut can free the pullchain.

Different overlocknut distances are accommodated by placing washers between the left bearing cone and locknut, or by locknuts of various thicknesses. It may also be possible to add a washer on the right side. If centering is affected, the wheel may need to be redished.

Older hubs had a rather limited selection of axles, as the standard overlocknut spacing was only 114 mm or 120 mm when these hubs were made. Common axle lengths for the classic AW hub were 5 3/4 inches (146 mm) and 6 1/4 inches (159 mm). A 6 7/16 inch (164 mm) axle suitable for 126 mm dropouts was also made for this hub and its near-relatives. The length difference is at the left end of the axle. The right end is the same for all of these axles. Many current hubs are sold with a choice of two axle lengths.

Schmierung

Old English M odern bikes use grease for lubrication. This is good, because grease lasts a long time, but it is bad because grease can usually only be renewed by disassembling the parts.

Sturmey-Archer discontinued the oil cap on its internal-gear hubs in the mid-1980s, though most newer Sturmey-Archer hubs can be oiled by removing the indicator spindle and squirting oil into the hollow end of the axle. If the axle is hollow all the way through, block the other end so the oil is forced into the mechanism. A Sturmey-Archer oil cap (lubricator) can be installed in most hubs, too. Convert to oil lubrication after a rebuild, as some lubricants are incompatible with each other. Some hubs with a coaster brake or drum brake must be lubricated with grease.

A drop or two of oil on the moving parts of a 3-speed shifter should also be part of regular maintenance.

Please also read the section on lubrication in the main page on internal-gear hubs before rebuilding a hub or converting one from grease to oil.

Siehe auch

  • Sturmey-Archer logo
  • Official Site
  • old Sturmey-Archer logo Heritage site
  • Three-Speed Parts from Harris Cyclery
  • English Three Speeds, Care and Feeding
  • Internal-Gear Hubs
  • Sturmey-Archer Hubs, General Information
  • Sturmey-Archer 1902-1952
  • Sturmey-Archer 1935-38 Catalogues
  • Evolution of the Raleigh Sports
  • My old Robin Hood Sheldon's old Robin Hood
  • Martin Hanczyc's roadster pages.
  • Tony Hadland's Sturmey-Archer Pagesincluding the 1956 master catalogue
  • Hubstripping web site
  • Retro Raleighs
  • SW Hubs by Brian Hayes
  • Jane Thomas's site with Sturmey-Archer service manuals.
  • Menotomy Vintage Bicycles Chat forum on English bikes.


Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sturmey-Archer Internal-Gear Hubs, Tech Tips von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown mit Artikelergänzungen durch John Allen