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In diesem Artikel werden die verschiedenen typen von Bremsen betrachtet, die an Anlötsockeln des Rahmens oder der Gabel befestigt werden und zwei separate Arme je Bremse haben. Im Zusammenhang mit diesem Artikel solltest Du auch Das 1x1 der Felgenbremsen lesen. Dort werden unter anderem auch folgende Aspekte erläutert, die auf alle Arten von Felgenbremsen zutreffen:

  • Warum Felgenbremsen?
  • Typen von Felgenbremsen
  • Zentrieren
  • Hebelübersetzung
  • Geräusche/Quietschen
  • Typen von Bremsschuhen
  • Einstellen der Bremsschuhe

Die meisten Probleme mit Felgenbremsen werden durch exzessive Reibung oder schlechte Montage der Züge verursacht. Schlechte Einstellung oder Bremsen geringer Qualität sind zumeist keine Gründe.

Siehe auch
  • Züge - über dir richtige Montage von Zügen und Bremshebeln.

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Felgenbremsentypisierung

Es gibt mehrere grundlegende Arten von Felgenbremsen

 
Mittelzugbremse
 
Cantileverbremse
Cantilever-Bremsen

Cantilever Bremsen haben zwei getrennte Arme, die jeder für sich auf jeder Seite des Rahmen oder der Gabel montiert werden. Nicht jede Cantilever Bremse sieht so aus wie auf dem Bild, sie haben jedoch alle zwei getrennte Arme. Sie können ausschließlich an Fahrrädern montiert werden, die dafür vorbereitet sind, da man spezielle Bremssockel benötigt.

U-Brakes und Roller-Cam Bremsen

Manche Bremsen, deren Gelenke auf Sockel montiert werden, haben Bremsschuhe und Züge auf gegenüberliegenden Seitem des jeweiligen Gelenks und ähneln Zangenbremsen.

Zangenbremsen

Diese haben einen in sich geschlossenen Mechanismus, der mit einer einzelnen Schraube am Rahmen (oder der Gabel) oberhalb des Reifens befestigt wird. Die Bremsarme verlaufen nach unten und müssen lang genug sein, um um den Reifen herumzureichen. Das Gelenk kann dabei in der Mitte um die Befestigungsschraube sein, oder auch weiter Gelenke aufweisen.


Siehe auch

Typisierung von Bremsen an Anlötsockeln

Auf dieser Seite werden nur knappe Informationen gesammelt und es wird auf tiefer gehende Artikel weiterverlinkt:

Direktzug Cantilever-Bremsen, "V-Brakes ®"

Dieser Bremsentyp ist seit etwa Mitte der 1990er Jahre der geläufigste. Dies ist der einzige Bremsentyp auf Sockeln, bei dem der Bremszug von der Seite statt in der Mitte herangeführt wird.

Klassische (Mittelzug) Cantilever-Bremsen

Dieser Bremsentyp kam auf fast allen Mountainbikes bis in die Mitte der 1990er Jahre zum Einsatz und ist immer noch bei Reiserädern und Cyclocrossern beliebt.

Bei diesem Bremsentyp sollte man ein Schutzblech, Reflektorträger oder eine andere Vorrichtung einsetzen, damit bei einem Riss des Hauptzugs der Querzug nicht am Reifen hängen bleibt.

U-Brakes

Um das Jahr 1987 herum waren diese Bremsen Mode an Mountainbieks. Typischerweise wurden sie unter den Kettenstreben montiert. Das Gelenk jeder Bremse sitzt zwischen Bremsschuh und Zugmontagepunkt. Daher sind diese Bremsen keine Cantilever-Bremsen.

Bei Freestyle Fahrrädern hatten diese Bremsentypen für ein paar Jahre eine kleines Comeback.

Funktional ähneln U-Brakes den Mittelzugbremsen, die auf Sporträdern in den 1960er und 1970er Jahren beliebt waren.

Roller-Cam Bremsen

Die Roller-Cam Bremse war der Vorgänger der U-Brake und hatte eine kurze Popularität Mitte der 1980er Jahre. Das Gelenk jeder Bremse sitzt zwischen Bremsschuh und Zugmontagepunkt. Daher sind sie keine Cantilever-Bremsen.

Rechts sieht man eine zeitgenössische Roller-Cam Bremse.

Austauschbarkeit von Hebeln

Direktzugbremsen benötigen spezielle Bremshebel, die den Bremszug doppelt so weit und mit halber Kraft ziehen. Im Allgemeinen ist es daher nicht sicher, Hebel und Bremsen, die zu Direktzugbremsen und anderen Bremsentypen gehören, zu vermischen:

  • Konventionelle Bremshebel, die an Direktzugbremsen betrieben werden, ziehen den Bremszug nicht weit genug ein, damit man unter nassen Bedingungen, ohne bis zum Lenker zu ziehen, das Fahrrad stoppen kann. Bei trockenen Bedingungen funktionieren sie entweder nicht oder greifen zu plötzlich zu.
  • Direktzugbremsenhebel, die an anderen Bremsentypen betrieben werden, fühlen sich zuerst nett und kräftig an, wenn man sie bedient. Jedoch muss man doppelt so hart zupacken, damit man die notwendige Bremswirkung erzielt. Wenn man also kein Handtuch mit Gorillapranken ist, ist diese Kombination auch nicht sicher.
Siehe auch

Siehe auch

Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel About Bicycle Brakes with Brazed-on Fittings von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.