Kettenschaltung: 6-, 7-, 8-, 9-, 10- oder 11-Gang?

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Komponentenhersteller möchten gerne viele neue Teile verkaufen, auch wenn man sie nicht wirklich braucht. Das hat zu einiger Konfusion geführt, weil viele Teile so bezeichnet sind, dass man meinen könnte, dass sie nicht miteinander kombinierbar sind, obwohl sie in Wirklichkeit leicht kombinierbar wären. Zusätzlich sind viele Designs vom Spezifikationshype getragen und "was der Nachbar kann, kann ich schon lange", führt oft zu der Annahme, dass mehr Ritzeln, weniger Gewicht, höherpreisige Komponenten besser sein müssen. Manchal verführt dieses System zu einer Art Suchtverhalten.

In der Realität sind die ausgefalleneren Teile nicht immer die passendsten. So wie ein Ferrari, der ein ausgezeichnetes Rennauto darstellt, sicherlich nicht so gut geeignet ist für die täglichen Erledigungen wie beispielsweise ein VW Polo. Da spielen so praktische Erwägungen wie Zuverlässigkeit, Kosten, Wartbarkeit und Dauerhaltbarkeit eine entscheidende Rolle. Der Performancevorteil des Highendmodells ist hier eher vernachlässigbar. Man darf niemals vergessen, dass man als Fahrer etwa 80% des Systemgewichts beisteuert, selbst wenn man ein recht schweres Fahrrad fährt!


Auf der anderen Seite gibt es natürlich echte Kompatibilitätsprobleme.

Folgende Teile sind ausschließlich "Gangspezifisch":

  • Indizierter Schalthebel: Dessen Rastung (Klicks) muss zu dem System passen, bei dem er zum Einsatz kommt. Das korrespondiert zumeist auch mit der richtigen Anzahl an Klicks. Wobei ein Schalthebel mit einem zusätzlichen Klick auch funktioniert, solange die Klickabstände passen. (Schalthebel mit Friktionsschaltung haben nie ein Kompatibilitätsproblem, sie lassen sich mit allem kombinieren.)
  • Kassette: Im Kern ist es natürlich die Kassette, die bestimmt, wie viele Gänge man am Hinterrad hat.
    Campagnolo und Shimano 8-Gang Kassetten haben unterschiedliche Ritzelabstände. Daher kann man kein gutes Schaltverhalten erwarten, wenn man eine 8-fach Camgagnolo Kassette mit einem 8-fach Schalthebel von Shimano oder umgekehrt benutzen will.
    Bei 7-, 9- und 10-Gangsystemen sind die Ritzelabstände bei den einzelnen Marken so nah beieinander, dass in der Praxis keine echten Probleme auftreten können.
    Um die Systeme perfekt aufeinander abzustimmen kann man die Spacer zwischen den Ritzel tauschen, eine alternative Zugführung testen oder den Jtek Shiftmate Umlenkrollenadapter einsetzen.
    Siehe auch:
  • Kette: Je mehr Ritzel auf der Kassette sind, desto schmaler muss die Kette werden. Allerdings macht eine Kette, die eine Stufe schmaler ist als der Standard, kaum Probleme. Demnach kann man eine "9-fach" Kette mit einer 7-fach oder 8-fach Kassette benutzen oder eine 10-fach Kette mit einem 9-fach System. Das ist kein idealer Ansatz, weil das Schaltverhalten nicht optimal sein wird. Aber es funktioniert.
    Schmalere Ketten haben allerdings andere Probleme. Sie kosten im Allgemeinen mehr (vor allem bei 10 oder mehr Gängen), halten nicht so lange, auch wenn sie entsprechend passend eingesetzt werden. Die schmalsten Ketten sind auch schwieriger zu warten.
    Ein Master Link (SRAM PowerLink) hilft, die Kette zu Wartungszwecken leicht zu öffnen und wieder zu verschließen. Der 7/8 Gang Powerlink passt zu SRAM und zu Shimano Ketten und möglicherweise auch zu anderen Ketten. Der 9-fach PowerLink funktioniert zuverlässig bei 9-fach SRAM Ketten, kann aber bei Shimanoketten zum Springen der Kette führen. Das SRAM 10-fach Powerlock (man beachte den anderen Namen) ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal benutzt werden. Man muss jedes mal einen neuen einsetzen, wenn man die Kette wieder verschließen will. Und dann hört man zusätzlich bei erhöhtem Kettenverschleiß ein Klacken, wenn das Powerlock vorbeikommt, weil dieses eine Kettenglied kürzer ist als der Rest.
    Shimanos 9- und 10-fach Systeme sind sogar noch problematischer: Man muss einen speziellen Stift mit einem speziellen Werkzeug einsetzen, wenn man die Kette wieder verschließen möchte. Und auch das erzeugt ein Klacken bei jeder Umdrehung.

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Schaltwerk - hinten

Innerhalb einer Marke/eines Modells sind beim Schaltwerk alle "Gangzahlen" austauschbar. Das betrifft vor allem alle indizierten Modelle. Grundsätzlich sind damit alle seit den 1980er Jahren hergestellten Modelle eingeschlossen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen:

  • Campagnolos erster Versuch, indizierte Schaltung mit dem Synchro System einzuführen, zielte vor allem darauf ab, dass es mit alten Campagnolo Schaltwerken weiterhin funktionieren sollte. Jedoch war der Zugweg zu kurz und die Zugspannung viel zu hoch für zuverlässiges indiziertes Schalten. In den frühen 1990er Jahren wurde das Synchro System von Campagnolo eingestellt und es wurde alles auf längere Zugwege umgebaut. Das genaue Jahr ist auch Sheldon Brown nicht bekannt gewesen. Es muss jedoch beim Wechsel von Sieben- auf Achtfachschaltung vorgenommen worden sein.
  • Campagnolo hat im Jahr 2001 eine minimale Änderung beim indizierten Schalten vorgenommen. Vermutlich ist es daher sinnvoll, 2001er oder spätere Schalthebel mit 2001er oder späteren Schaltwerken zu benutzen. Der Unterschied ist aber so marginal, dass das in der Praxis kaum zu Problemen führen dürfte.
  • Shimano Dura Ace Schaltwerke von 1996 und früher (vor 9-fach) können nur mit passenden Schalthebeln eingesetzt werden.
    Siehe auch
  • Shimano Dyna-Sys zehnfach Schalthebel und Schaltwerke nutzen einen längeren Zugweg als andere Shimanomodelle und müssen zusammen benutzt werden.
  • SRAM hat zwei verschiedene Schaltwerksysteme im Angebot
    • Die meisten SRAM Schaltwerke funktionieren mit Shimano Systemen
    • SRAM ESP oder Exact Actuation Schaltwerke und Schalthebel (Erkennbar an ihren Dezimalzahlen im Bezeichner: 7.0, 8.0, 9.0 usw.) funktionieren nur, wenn Schaltwerk und Schalthebel beide ESP-Systeme sind.
    • Alle SRAM 10-fach Schaltwerke und Schalthebel definieren eigentlich ein drittes SRAM Schaltsystem.
    • Ein Jtek ShiftMate Umlenkrollenadapter kann einen SRAM Schalthebel mit einem Shimano Schaltwerk bzw. umgekehrt zusammen zum Funktionieren bringen.

Umwerfer - vorne

Für Umwerfer ist es im allgemeinen nicht wesentlich, wie viele Gänge hinten am Schaltwerk verbaut sind. Jedoch haben Modelle für mehr Gänge hinten meist schmalere Käfige. Daher können sie komplizierter beim Einstellen/Trimmen sein, wenn sie mit breiteren Ketten benutzt werden.

Umwerfer sind normalerweise für zwei oder drei Kettenblätter vorgesehen.

  • Dreifachumwerfer haben eine breite und modellierte innere Käfigplatte. Sie funktionieren auch mit zwei Kettenblättern, wenn die Abstufung zwischen den beiden Kettenblättern auf den Umwerfer abgestimmt ist.
  • Zweifachumwerfer funktionieren auch mit drei Kettenblättern, wenn der Größenunterschied zwischen dem mittleren und größten Kettenblatt nicht mehr als vier oder fünf Zähne beträgt (wie bei der Halbschritt-Schaltung). Falls die Abstufung größer ist, kann das Schalten vom kleinen zum mittleren Kettenblatt einiges an Feingefühl erfordern. Es kann sein, dass man zuerst auf das größte Kettenblatt durchschalten muss, um dann direkt wieder zurück zur Mitte zu springen.

Unterschiedliche Sitzrohrwinkel und Kettenblätter erfordern zumeist andere Umwerfer.

Siehe auch

Laufrad/Naben

Naben sind beträchtlich leicht untereinander austauschbar. Wenn man allerdings von einem System mit weniger als acht Gängen auf mehr aufrüstet, sollte man sich mit der Einbaubreite des Rahmens befassen.

Siehe auch

Alte Schraubkranzsysteme

Das Gewinde bei alten Schraubkranzsystemen ist im Allgemeinen bei allen Naben gleich, außer bei einigen sehr alten französischen Modellen. Wenn man von einem fünffach Schraubkranzfreilauf auf einen sechs- oder siebenfach Freilauf wechselt, muss man unter Umständen zusätzliche Spacer am rechten Ende der Achse zwischen Konus und Konterschraube einsetzen. Danach muss das Laufrad nachjustiert werden, so dass die Felge wieder in der Mitte der Nabe verläuft. Unter Umständen passt auch die Einbauweite des Rahmens nicht mehr.

Siehe auch

Shimano fünf- und sechsfach Schalthebel funktionieren bei einem Ritzelabstand von 5,5 mm bei alten fünf- oder sechsfach Freiläufen (natürlich auch bei neu hergestellten Ersatzteilen). Ohne Indizerung ist es oft möglich zwischen zwei Ritzel zu schalten oder die Kette an der Seite des Ritzels und oben auf den Zähnen des nächstkleineren Ritzel rutschen zu lassen, weil Ketten mit herausstehenden Nieten kaum mehr verfügbar sind. Ältere SunTour "Ultra" und moderne siebenfach Freiläufe haben 5 mm Ritzelabstand und funktionieren mit Shimano und SRAM siebenfach Schalthebeln zusammen. Auch achtfach Schalthebel lassen sich mittels alternativer Zugführung mit diesen zusammenbringen. Bei älteren Freiläufen ohne Hyperglide (oder ähnlichen Systemen) (speziell geformte Ritzelzähne) ist das Schaltverhalten niemals so sauber wie bei modernen Freiläufen oder Kassetten, trotzdem funktioniert auch hier indiziertes Schalten.

Siehe auch

Ritzelabstände bei Kassetten

Bis hinauf zu Neunfachen haben so gut wie alle Kassetten fast die gleiche Ritzelzahnbreite und können sowohl mit Siebenfach-, Achtfach- oder Neunfachketten betrieben werden. Sehr alte Uniglide Sechsfachkassetten haben größere Ritzelabstände und wie auch ältere Freiläufe ähnliche Schaltprobleme.

Die Zähne von Zehnfachritzeln sind schmaler, um noch ein weiteres Ritzel einzuzwängen. Daraus resultiert eine schlechtere Lebenserwartung dieser Zehnfachritzel. Auch die strukturelle Festigkeit kann Grund zur Sorge sein, weil schon einige verbogen sind. Davon hat man bei anderen Kassetten noch nie gehört. Die Hersteller sind mit schlauen Lösungen zur Hand, um die Kassetten zu verstärken. So werden die Ritzel zusammengenietet oder die Kassetten aus einem einzigen Stück Metall gefräst. Das führt dann aber wiederum zu erheblichen teureren Anschaffungskosten und dazu, dass man immer mehrere oder alle Ritzel tauschen muss, wenn nur eines verschlissen ist.

Campagnolo Kassettensysteme

Campagnolo Achtfachkassetten haben ein leicht abweichendes Kerbverzahnungsmuster zu den aktuelleren Kerbverzahnungmuster der Neun- und Zehnfachsysteme.

  • Achtfach Campagnolo Kassetten passen nicht auf neuere Neunfach- und Zehnfachnaben.
  • Neun- und zehnfach Campagnolokassetten passen nicht auf Achtfachnaben.

Theoretisch ist es möglich, Campagnolo Achtfachnaben auf neuere Nabenkörpern aufzurüsten. In der Praxis gibt es die entsprechenden Teile so gut wie nicht käuflich zu erwerben.

Shimano Freilauf Kassettensysteme (und ihre Kopien)

Allgemein steht fest, dass alle Shimano Freilaufnaben mit allen Shimano Kassetten unabhängig von der Gangzahl zusammenarbeiten. Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen:

Kettenblätter/Kurbeln

Alte Kettenblätter, neue Ketten

Es gibt eine Menge verwirrende Aussagen bezüglich der Kompatibilität von Neun- und Zehnfachketten und älteren Kurbeln. Shimano sagt, dass man die inneren Kettenblätter mit solchen tauschen soll, die speziell für Neun- oder Zehnfach ausgelegt sind. Shimano will natürlich unbedingt Ware verkaufen - egal ob notwendig oder nicht.

Diese neueren Kettenblätter haben die Zahnreihen minimal weiter nach rechts platziert als ältere Kettenblätter. So funktionieren sie besser mit schmaleren Ketten. Bei den Kurbelspidern gibt es jedoch keinen Unterschied.

Die Hersteller sorgen sich insbesondere um ahnungslose Anwender Ihrer Waren. Der schlimmste Fall wäre, dass man so im größten Gang (großes Kettenblatt und kleinstes Ritzel) vor sich hinfährt und aus einem bizarren Moment heraus vorne auf das kleinste Kettenblatt schaltet, ohne vorher hinten auf größere Ritzel zu schalten. Bei Neun- und Zehnfachschaltungen gibt es keinen Grund und auch kein Schaltmuster, dass vorsieht, so zu schalten. Durch diesen Schaltvorgang könnte es passieren, dass die Kette für eine halbe Umdrehung über die Zähne des Kettenblatts "rutscht".

In der Praxis materialisiert sich das "Problem" eigentlich nicht. Es gibt sehr viele Fahrradfahrer, die Neun- oder Zehnfachketten problemlos mit älteren Kurbeln betreiben.

Neue Kettenblätter, alte Ketten

Andersherum sind allerdings auch breite Ketten auf Kettenblättern, die für schmalere Ketten ausgelegt sind, kein generelles Problem. Es sollte jedoch kein allzugroßer Generationsunterschied bestehen. Das einzige echte Problem, das auftreten kann, ist die Möglichkeit, dass die Kette innen am größeren Kettenblatt entlangschleift, wenn man klein-klein (kleines Kettenblatt, kleines Ritzel) fährt. Das ist allerdings eine Kombination, die man normalerweise nicht fahren sollte.

"Straßen-" vs. ""Mountainbike-" Kassetten, Schaltwerke und Naben

Wenn über Kassetten gesprochen wird, sollte man die Unterscheidung zwischen "Straße" und "Mountainbike" nicht als technische sondern als reine Marketing-Unterscheidung ansehen.

Straßen- vs. Mountainbike-Kassetten

Kassetten werden in vielen verschiedenen Gangabstufungen verkauft. Diejenigen, deren Ritzelgrößen nahe beieinander liegen und bei denen es selten große Ritzel gibt, werden in Marketingtermen gerne als "Straße" klassifiziert. Kassetten mit einer großen Bandbreite und Verfügbarkeit von großen Ritzeln werden als "Mountainbike" klassifiziert.

Straßen- vs. Mountainbike-Schaltwerke

Ähnlich wie bei Kassetten werden Schaltwerke mit einem kurzen, mittleren oder langen Käfig verkauft. Bei Shimano werden sie wie folgt bezeichnet: SGS - langer Käfig, GS - mittlerer Käfig und SS - kurzer Käfig. Die kurzen Käfige ("Straße") arbeiten nur mit Kassetten schmaler Bandbreite zusammen, da sie nicht genügend Kapazität besitzen. Schaltwerke mit kurzem und mittlerem Käfig limitieren auch stark die Größe des größten Ritzels im Ritzelpaket, da sie dazu neigen würden mit der Leitrolle am größten Ritzel zu schleifen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass SS und GS Schaltwerke nicht mit Kassetten zusammenpassen, deren größtes Ritzel mehr als 30 Zähne hat.

Schaltwerke mit langem Käfig (SGS) haben eine größere Kapazität und arbeiten mit jeder Art von Kassette zusammen. Dennoch werden sie meist als "Mountainbike" Schaltwerke vermarktet. In früheren Zeiten - bevor das Mountainbike aus Marketingsicht heiß wurde - hießen sie "Touring" Schaltwerke.

Straßen- vs. Mountainbike-Umwerfer

Die Indizierung bei allen aktuellen Schalthebeln und Umwerfern/Schaltwerken ist gleich. Shimano hat jedoch bei Schalthebeln für Dropbar- und gerade Lenker unterschiedliche Schaltzugübersetzungen (Weglänge des Zugs beim Schaltvorgang) im Programm.

Eine zusätzliche Verkomplizierung ergibt sich daraus, dass "Straßen"-Umwerfer passend für Kettenblätter mit 52/53 Zähnen und die meisten "Mountainbike"-Umwerfer passend für 42/44 Zähne gebaut werden.

Es ist also schwierig, eine "Straßen"-Kurbel mit großen 52/53 Kettenblättern an einem geraden Lenker oder eine "Mountainbike"-Kurbel (42 bis 48 Zähne) an einem Dropbar mit STI-Schalthebeln einzusetzen.

Straßen- vs. Mountainbike-Naben

Zwischen "Straßen"- und "Mountainbike"-Kassetten und -Naben gibt es keine Austauschbarkeitsprobleme, solange die Zahl der Ritzel übereinstimmt.

"Straßen"- und "Mountainbike"-Kassetten haben keine Unterschiede in der Zuammenstellung der Kassetten (Ritzelabstände sind gleich). Es gibt jedoch einen Unterschied bei den Naben. "Straßen"-Naben haben normalerweise eine Einbaubreite von 130mm und "Mountainbike"-Naben 135mm.

"Mountainbike"-Naben sind zumeist etwas besser gegen Dreck und Matsch gedichtet als "Straßen"-Naben. In der Praxis spielt das zumeist keine Rolle. Aus der höheren Einbaubreite von 135mm resultieren etwas stabilere Laufräder, weil die Speichen etwas weniger gewölbt sind.

Siehe auch

Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 6-speed, 7-speed, 8-speed, 9-speed, 10-speed, 11-speed? von der Website Sheldon Browns. Originalautor des Artikels ist Sheldon Brown.